yellow_strich Schulpartnerschaften mit der School for Life


Die Situation

Die School for Life ist eine ’Private Social Welfare School’. Diese staatliche Anerkennung umfasst den dreijährigen Kindergarten, die sechsjährige Primary School und die dreijährige Junior High School. Es besteht zudem die Option auf die Genehmigung einer Senior High School. Dieser Status gibt uns die Freiheit, 40 % des Curriculum im Sinne des Konzepts der School for Life zu profilieren und mit dem thailändischen Curriculum zu einem schlüssigen Konzept zu entwickeln.

140 Kinder zwischen drei und 19 Jahren leben auf der Farm bei Chiang Mai. Die School for Life nimmt Kinder aus schwierigen Verhältnissen auf. Den Anfang machten Aids-Waisen; heute überwiegen Kinder, die ihre Angehörigen durch den Tsunami verloren haben, Kinder deren Eltern auf der Flucht umgebracht wurden oder verschollen sind, oder Kinder, die Situationen der Brutalität und Misshandlung entkamen.

Partnerschulen/Befreundete Schulen

Die Zahl der Kinder, die den Kontakt zur School for Life finden, wächst. Lehrer und Schüler wollen sich sozial engagieren und haben sich für die School for Life entschieden, weil das Konzept sie überzeugt.

Oft beginnt der Wunsch nach einer Schulpartnerschaft vor Ort, wenn ein Lehrer oder Eltern-beirat im Urlaub das Projekt besucht. Der Funke der Begeisterung zündet hier und wird in die Schule getragen, wo sich andere von der Idee anstecken lassen.

Aktuelle Freunde oder Schulpartner:

Bonifacius Schule, Essen
Comenius-Schule, Berlin
Erweiterte Realschule in Querschied, Saarland
Gesamtschule, Bremen
Grundschule Sailauf, Aschaffenburg
Grund- und Hauptschule, Höchenschwand
International School, Düsseldorf
International School, Luxemburg
Katholische Schule Liebfrauen, Berlin
Ratsgymnasium, Wolfsburg
UNESCO-Projekt-Schule in Cottbus

Was bedeutet Schulpartnerschaft?

So unterschiedlich die Schulformen und –konzepte, so verschieden sind auch die Interessen und Formen der Initiativen und Aktivitäten.

Beispiele:


• Ein Basar oder ein anderes Event spendet den Erlös der School for Life.

• Im projektorientierten Unterricht wird die School for Life Ausgangspunkt einer fächerübergreifenden „Entdeckungsreise“

• In einer klassen- und jahrgangsübergreifenden AG hat das Engagement der Schule dauerhaft seinen Platz. Die School for Life ist inhaltlicher Mittelpunkt und Anlass, sich mit Geographie, Ethnologie, Kultur, Wirtschaft, sozialen Fragen des Landes oder der Religion auseinanderzusetzen.

• Kinder einer Klasse schreiben kleine Briefe über sich und das, was ihnen wichtig ist, und sie malen Bilder. Volontäre übersetzen den Kindern in Thailand die Post und unterstützen sie bei der Beantwortung der Briefe.

• Ältere Kinder können künftig virtuell Kontakt aufnehmen. Interkulturelle Kommuni-kation ist Inhalt des Curriculum, hier wird der englischsprachige Austausch geübt.

• Eine Fahrradralley ist ein besonderes Event für Schüler, Eltern und Lehrer und in der Regel mit beachtlichem Ergebnis. Große Spenden werden auf der Farm auf einer Tafel gewürdigt.

• Eine Schülergruppe besucht das Projekt, hat Spielideen und vor allem Interesse an der anderen Kultur und dem Leben der Kinder auf der Farm.

• Die erste Schule besucht 2006 zum zweiten Mal die School for Life in Chiang Mai. Was sich dabei vor Ort an Projekten entwickelt, ist mehr als nur ein reger kultureller Austausch.

In jeder Schule ist eine Person (Lehrer, Elternbeirat) verantwortlicher Ansprechpartner für die School for Life.

Am Ende haben beide Seiten etwas davon. Wir sind sicher, dass die Kinder in den deutschen Partnerschulen ebenso von ihren Aktionen profitieren wir die Kinder in der School for Life.

Erste Schulen zeigen ihre Partnerschaft mit der School for Life mit einer Urkunde im Schulhaus.


Kontaktadresse:

Rita Haberkorn (stellvertretende pädagogische Leitung)
haberkorn(at)school-for-life.org