Curriculumentwicklung &
Professionalisierung
Wissen, das in den Fächern enthalten ist, wird – genau so wie Wissen aus anderen Quellen – neu strukturiert und auf Projekte bezogen. Der thailändische Education Act lässt diese eigenständige Curriculum-Entwicklung ausdrücklich zu. Das Curriculum wird in den Sprachen Thai und Englisch entwickelt. Es enthält interkulturelle Anteile. Auch für den Religionsunterricht für Christen, Buddhisten und Moslems werden Inhalte entwickelt, zu deren Gemeinsamkeiten eine Erziehung zum Frieden und gegenseitigen Respekt gehören wird.
Die Arbeit der Curriculumentwicklung & Professionalisierung findet in folgenden Teilbereichen statt:
Vorschulische Erziehung
Als Teil der School for Life wird auf der Grundlage
des Situationsansatzes ein Kindergarten entwickelt.
Sowohl dessen zu erarbeitendes Curriculum wie auch
ein darauf bezogenes Fortbildungsprogramm können nach
einer Evaluation Erzieherinnen in Thailand als
zertifizierte Weiterbildungskurse angeboten werden.
Ein solches Programm ist in Deutschland bereits
erarbeitet und erprobt worden. Es kann kulturell und
landesspezifisch adaptiert werden.
Lehrer- und Erzieherfortbildung
Die begleitende Fortbildung vermittelt wichtige
Kennzeichen des Konzepts wie: eine Anthropologie des
Kindes als Akteur seiner Entwicklung,
Lehr-/Lernmethoden entdeckendes Lernen, Lernen in
Projekten, sozial-unternehmerisches Lernen, Community
Education, Situationsansatz, Traumabegleitung,
Verfahren der Curriculum-Entwicklung und
–erprobung.
Die Fortbildung kann die Grundlage zur Entwicklung eines Programms werden, das auch für Lehrer außerhalb der School for Life angeboten werden kann.
Die Fortbildung kann die Grundlage zur Entwicklung eines Programms werden, das auch für Lehrer außerhalb der School for Life angeboten werden kann.
Traumabegleitung
Die Gestaltung einer integrierten Traumabegleitung
soll durch eine Schulung der pädagogischen und
sonstigen Mitarbeiter der School for Life durch
Experten von Innot GmbH (München) und step stiftung
(Freiburg) ermöglicht werden. Die TeinehmerInnen
sollen erfahren, wie eine traumasensible Haltung in
der täglichen Arbeit umgesetzt werden kann. Ein
weiterer Schwerpunkt im Projekt wird sein, die
westlichen Konzepte der Traumabegleitung und
Traumatherapie mit lokalen traditionellen
Konzeptionen von kulturspezifischen Heilungs- und
Bewältigungsstrategien in Beziehung zu setzen und
nachhaltige Verbindungen zu schaffen. Auch die
hierbei gesammelten Erkenntnisse sollen in die
Curriculum-Entwicklung einfließen.




