Loy Kratong – der vielleicht schönste Tag des Jahres
November 2009
Diese jahrhundertealte Tradition gilt nicht zuletzt
auch als Zeichen des Respekts an Buddha - die
Bedeutungen und Legenden sind zahlreich... Und so
verwandelte sich dieser Schultag in einen
traditionellen Feiertag, an dem es eine Menge
Aktivitäten gab. Schon am Vorabend waren überall
Bananenblätter und Blüten zu sehen, und die Kinder
bastelten gemeinsam mit den Familienlehrern um die
Wette.
Denn wie in allen Schulen in Thailand wird
sowohl der schönste Kratong als auch die schönste
Miss Kratong gekürt, die der Geschichte nach jene
junge Königin Nang Noppamas aus dem 13. Jahrundert
darstellt, die diesen Brauch erfunden haben soll.
Diesmal durften die Kindergartenkinder auftreten und sich in ihren bunten traditionellen Kostümen im Tanzen beweisen. Zwei Schüler der neunten Klasse moderierten das Bühnenprogramm. Einige Mädchen führten nach dem Wissenswettbewerb traditionelle nordthailändische Tänze auf.
Am Nachmittag wurden die „Khoms“ herausgeholt, aus Reispapier gebastelte Ballons, die durch Heißluft in die Luft steigen. Jede Familie hatte einen etwa zwei Kubikmeter großen Khom gebastelt und ihn mit Farben oder Buchstaben gestaltet. Auch hier wurde der Beste nach Ästhetik und Funktionstüchtigkeit gekürt. Die Kinder warteten aufgeregt auf den Moment, in dem der riesige Ballon in die Luft steigen durfte und in der Höhe plötzlich ein paar Knaller explodierten.
Dieses Volksfest wird in ganz Thailand
gefeiert, und auch die städtischen Himmel verwandeln
sich in ein Lichtermeer. Jedoch wird man in kaum
einem Ort so große Khoms entdecken wie in der School
for Life.
Jedes Jahr zum zwölften Vollmond, wenn die Flüsse am höchsten stehen und der Mond am stärksten ist, gehen die Menschen in Thailand zum Wasser, senden ihre Kratongs hinaus und lassen ihre Reispapier-Ballons steigen.
So gingen wir alle ins nahegelegene Dorf, um
dort am Fluss das Fest zu beenden. Alle bekamen ein
Taschengeld und durften sich Essen, Getränke oder
kleine Feuerwerke kaufen. Einige trafen ihre Freunde
oder Familienangehörigen, andere tollten mit den
Kindern des Dorfes herum. Und die Kratongs, bestückt
mit Kerzen und Räucherstäbchen und einer Münze,
trieben langsam flussabwärts.
Maria Hildesheimer
Studentin aus Potsdam
Diesmal durften die Kindergartenkinder auftreten und sich in ihren bunten traditionellen Kostümen im Tanzen beweisen. Zwei Schüler der neunten Klasse moderierten das Bühnenprogramm. Einige Mädchen führten nach dem Wissenswettbewerb traditionelle nordthailändische Tänze auf.
Am Nachmittag wurden die „Khoms“ herausgeholt, aus Reispapier gebastelte Ballons, die durch Heißluft in die Luft steigen. Jede Familie hatte einen etwa zwei Kubikmeter großen Khom gebastelt und ihn mit Farben oder Buchstaben gestaltet. Auch hier wurde der Beste nach Ästhetik und Funktionstüchtigkeit gekürt. Die Kinder warteten aufgeregt auf den Moment, in dem der riesige Ballon in die Luft steigen durfte und in der Höhe plötzlich ein paar Knaller explodierten.
Jedes Jahr zum zwölften Vollmond, wenn die Flüsse am höchsten stehen und der Mond am stärksten ist, gehen die Menschen in Thailand zum Wasser, senden ihre Kratongs hinaus und lassen ihre Reispapier-Ballons steigen.
Maria Hildesheimer
Studentin aus Potsdam


